P. Dr. Jörg Müller SAC

Artikel

Gott,

wo bist du? Hast du uns verlassen? Du siehst doch das Elend auf dieser Welt; du bekommst doch mit, wieviel Unrecht und Ausbeutung uns plagen. Gewiss erwarten wir hier nicht das Paradies, aber du könntest doch ein bisschen unseren Kampf dagegen unterstützen.

Du sagst: Hab Vertrauen! Gut und schön. Aber kannst du verstehen, dass viele Menschen das Vertrauen verloren haben, weil du ihre Bitten nicht erhörst? Bei soviel Frust kann auch der Glaube an dich erschüttert werden.

Warum musste das einzige Kind solange leiden und dann gegen alle Hoffnung und Gebete sterben? Man sagt, sein Auftrag sei erfüllt. Na und? Kannst du es  nicht der Eltern wegen leben lassen?

Wieso lässt es du es zu, dass Verbrecher ganze Städte beherrschen und die Politiker ohnmächtig sind? Dass die Armen ärmer und die Reichen reicher werden – zu oft auf Kosten der Armen. Warum?

Du schweigst. Dein Schweigen verunsichert viele; sie wenden sich ab. Die Kirche hat darauf keine Antwort. Die einen sprechen von deiner Güte – wo ist sie?-, die anderen meinen zu wissen, dass du uns mit diesen Katastrophen bestrafen willst. Kollektivstrafe auch für die Guten?

Ich glaube das nicht. Oder noch schlimmer: Dass Menschen, die in der schweren Sünde sterben, verdammt sind. Sagt die Kirche. Stimmt das? Eine Ewigkeit Hölle wegen paar verpfuschter Jahre?

Deine Großzügigkeit in Ehren, Gott. Könnte es nicht ein bisschen mehr sein? Vertröstungen auf das Jenseits verführen schnell zur Passivität.

Ich bitte dich nur um das eine: Zeig Erbarmen und sei etwas freigebiger in Bezug auf Gebetserhörungen, was Heilung betrifft, Versöhnung, Gerechtigkeit...

Wir brauchen sie zur Stärkung des Glaubens, zur Wiederbelebung des Vertrauens. Du weißt, was ich meine.

Danke. Amen+

 

Die Demut ist mein größter Stolz

Manches Laster tarnt sich als Tugend. Man merkt es nicht. Da hält sich einer für äußerst tolerant, weil er die Mitmenschen nach ihrer beliebigen Facon selig werden lässt; doch das ist Gleichgültigkeit. Ein anderer wird gepriesen wegen seiner Konsequenz und Charakterstärke; näher betrachtet ist es oft Sturheit. Und die Angst vor verweigertem Gehorsam erscheint bisweilen im Deckmantel christlicher Demut. Da schaut allein Gott in die Herzen; denn wir vermögen nicht immer die wahren Motive zu erkennen. Nicht einmal bei uns selbst.

Stolz meint hier nicht die Freude über den eigenen Erfolg. Stolz ist Hochmut, Anmaßung, Überheblichkeit; er ist das ungeordnete Streben nach persönlichem Herausragen. Vielleicht haben wir alle ein bisschen davon, vor allem, wenn wir vom übertriebenen Ehrgeiz gedrängt werden. Da verliert man schon mal den Maßstab. Und Hand aufs Herz: Ist es nicht auch bisweilen recht angenehm, bewundert werden? Doch zuviel des subjektiv Angenehmen kann objektiv abstoßend sein.

Etwas Besonders sein wollen, ist nicht schlecht. Viele der Bewerber bei DSDS versuchen es ohne Erfolg, manche sind grottenschlecht und wollen es nicht wahrhaben. Kritik vertragen sie nicht; dabei kann Kritik helfen, besser zu werden. Wer aber meint, der Beste schon zu sein, hat sich weit von der Bescheidenheit entfernt.

Ein Wissenschaftler klonte sich selber etliche Male. Man konnte unmöglich das Original von den Kopien unterscheiden, so perfekt war er. Als der Todesengel ihn rufen sollte, war dieser nicht imstande, den ursprünglichen Wissenschaftler herauszufinden. In seiner Ratlosigkeit fragte er den Heiligen Geist. Der kam auf eine glänzende Idee. Also kehrte der Engel zurück auf die Erde und sagte zu den Klons: „ Mein Herr, Sie sind ein Genie. Sie haben sich selbst so perfekt geklont, dass niemand das Original finden kann. Ich habe aber einen kleinen Fehler in Ihrer Arbeit entdeckt, einen winzigen.“

Sofort sprang der Wissenschaftler auf und rief: „Unmöglich, wo sollte da ein Fehler sein?“ -  „Genau hier“, sagte der Engel, und nahm ihn aus der Reihe seiner Nachbildungen heraus.

Stolz kann auch dumm machen.

 



07.05.2015 - DIE PRESSE ÜBER MEIN SOLOPROGRAMM:
MÜNCHNER MERKUR 28/29.9.2013 (Ausschnitt)
LEISE TÖNE UND SUBTILE IRONIE
Für Schenkelklopfer und laute Brüller ist er weniger die richtige Adresse. Jörg Müller setzt mehr auf die subtile Ironie, auf distanzierte Reflexion. Und die kamen gut an im Pfarrsaal von St.Nikolaus Neuried.
Er glänzte als Bauchredner, verblüffte als Magier, der gekonnt die Grenzen zwischen Realität und Fiktion auf dem Video-Bildschirm verwischte, indem er ein Buch zwischen beiden Realitätsebenen hin- und herwechseln ließ. 
Da war der Grantler aus dem Altersheim, der die Quintessenz seiner pessimistischen Lebenserfahrungen lakonisch in die Schale seines bitteren Spotts servierte... Das Finale, eine Orchesterprobe mit Herbert von Karajanowski..... räumte begeisterten Schlussapplaus ab. 
E.Brandl

HEIDENHEIMER ZEITUNG 5.5.14 (Ausschnitt)
HOKUSPOKUS MIT HALLELUJA
„Der Abend wird visionär, illusionär, halluzinatorisch“ versprach Müller gleich zu Beginn. ....
...er gibt den Opernstar und auch den betrunkenen Sänger bei „In diesen heiligen Hallen“ mit seinem stimmgewaltigen Bass, der zum Augenschmaus noch den Hörgenuss liefert. Liebling war Frederik, die freche Handpuppe, die sich rein gar nichts sagen ließ.
Müller lieferte präzises Timing bei der Glockenpantomime, bei der Fernsehnummer, in der er mühelos mit der Person im Schirmbild Gegenstände austauschte, bei der Karajan-Parodie. ....
M.Kasischke

TRIERISCHER VOLKSFREUND 7.5.15 (Ausschnitt)
BÜROKRATIE, MOZART UND DER LIEBE GOTT
Der Andrang im Hörsaal des Priestersemibars war enorm. Bei Müllers abwechsungsreicher Bühnenshow kommen alle auf ihre Kosten.... Mit quirliger Gestik und verschiedenen Verkleidungen liefert der Pallottinerpater aus Freising eigene Interpretationen bekannter Musikstücke.
Er begeistert mit kleinen magischen Einlagen wie ein schwebender Geigenbogen und ein Fernsehbild, aus dem er Gegenstände herauszieht.
„Darf jemand, der Moses heißt, bei Ebay mehr als zehn Gebote aufgeben?“ fragt er. – Ein gelungener Abend mit heiteren und tiefsinnigen Pointen.
L.Kräuter

AUGSBURGER ALLGEMEINE 11.4.2016 (Auszug)
VIEL APPLAUS FÜR DIE POINTEN VOM PATER
Der Andrang im Saal war groß. ....
Der Freisinger Pater und Therapeut Jörg Müller zeigte sich als ein echter Meister der Pointen. Er schuf sich sogar die spitzfindige Dreieinigkeit von Mozart, Heino und Comedian Harmonists.... Zielgenau brachte er seine Pointen in Stellung und befeuerte so manche menschliche Unart unserer Zeit. 
...er amüsierte als entnervter Dirigent, der verzweifelt versucht, eine Orchesterprobe zu leiten, die ständig durch fremde Geräusche gestört wird.
Der rauschende Schlussbeifall bestätigte es: Jörg Müller hatte den Pfarrsaal in Aichach kräftig aufgemischt. Hier war wirklich alles Müller und jedem Veranstaltungsbesucher wurde klar: Müller, das ist kein Allerweltsname. 
M. Rieger



31.01.2012 - DIE ÜBERRASCHUNG
Ein Christ fährt mit dem Rad zur Stadt,
weil er was zu besorgen hat.
Nachdem er seinen Einkauf tat,
geht er nach Haus, doch ohne Rad.
Da fällt ihm plötzlich siedend ein:
sein Fahrrad könnt`gestohlen sein.
Schnell eilt er in die Stadt zurück
und findet es zu seinem Glück.
Er geht zur Kirche nach dem Schreck,
dankt Gott, kommt raus, das Rad ist weg.
_________

Ein Christ will nicht zur Kirche gehn,
um dort die Heuchler nicht zu sehn,
die allzu fromm am Sonntag tun.
Der Pfarrer hört`s. Er sagt ihm: Nun,
kein Grund zu flüchten, junger Mann.
Auf einen mehr kommt es nicht an.
__________

Ein Christ ruft im Verlauf des Lebens
sehr häufig seinen Pfarrer an.
Doch ruft er ihn an meist vergebens:
Es geht ans Tel`fon niemand ran.
Das geht ihm gründlich auf den Keks.
Man nennt das "Kirche unterwegs".

(aus dem Gedichtband "The Best of "Ein Christ")



21.11.2011 - CHRISTLICHE KLINIKEN
ADRESSEN VON CHRISTLICH ORIENTIERTEN KLINIKEN UND THERAPIEHÄUSERN
Kliniken für Psychosomatik und Psychiatrie
___________________________________

Geeignet fur Patienten mit Ängsten, Zwängen, Sexualstörungen, Essstörungen, spirituellen Krisen,
psychosomatischen Störungen, Depressionen, Suchtproblemen .

HOHE MARK KLINIK,
61440 Oberursel/Taunus, Friedlanderstr.2-10, Tel. 06171/2040
Keine Suchttherapie. Evangelische Ausrichtung, Träger: Deutscher Gemeinschafts-Diakonieverband GmbH.
Tägliche Andachten und kath/ev.Gottesdienste mit Zeiten der Stille.
Internet: www.kleinhohemark.de

DE IGNIS
72213 Altensteig, Markgrafenweg 17, 07453-94940
Freikirchliche Ausrichtung mit charismatischem Einschlag, Bibel- und Glaubensgesprache. Im Glauben sehr
engagiertes Personal. Internet: www.deignis.de

KITZBERG-KLINIK, 
97980 Bad Mergentheim, Erienbachweg 24, Tel. 07931 / 53160
Patienten haben beim Ablauf des Klinikalltags Mitbestimmungsrecht. Seelsorger Im Haus, Gebetszeiten. Internet: www.ptz.de

HOCHGRAT-KlinikWolfsried,
88167 Stiefenhofen, Tel.08386 / 9622-0
Klinikseelsorger vorhanden. Gebet und Meditation werden angeboten. Ganzheitliches Konzept nach dem
Herrenalber Modell. Internet: www.hochgrat-klinik.de

ADULA-Klinik,
87561 Oberstdorf, In der Leite 6, Tel.08322 / 7090
Hier wird wie in der Hochgrat-Klinik Wolfsried das sog. Herrenalber Modell angewandt, das ganzheitlich orientier ist und auch den spirituellen Bereich integriert. Internet; www.adula-klinik.de

Klinik RINGGENDORF/Höchsten,
88271 Wilhelmsdorf, Riedhauserstr.57-93, Tel.07503/ 9200
Für Suchtkranke von 20-65 Jahre, Esssstörungen, sex.Probleme, Keine Psychosen. 
Internet: www.Zieglerscheanstalten.de

Magdalenenklinik, HARDERBERG bei Osnabrück.
Alte Rothenfelder Str. 23, 
49124 Georgsmarienhütte
Telefon: 0541 / 502—3500
Psychosomat.Störungen, Therapie auf christlicher Basis, ganzheitlich
Internet: www.magalenenklinik-de


SEELSORGSHÄUSER mit therapeutischen Angeboten:
____________________________________

PALLOTTI-HAUS,
85317 Freising b.München, Pallottinerstr.2, Tel. 08161 / 96890
Bildungs- und Exerzitienhaus mit therapeutischer, stationärer Abteilung. Angebot der HEILENDEN
GEMEINSCHAFT (3 Wochen) und der BLOCKTHERAPIE ( 7 Tage). Prospekt anfordem. 
Internet: www.pallottiner-freising.de

TEEN-CHALLENGE, 
Hauptbüro: Westweg 61, 26907 Walchur, 05939-9599179 oder 0173 / 8579540
Überkonfessionelle Entzugshäuser mit Teestuben, Wohngemeinschaften, Reha-Zentren. Für Suchtkranke bis 30 Jahre. Bedingung: Offenheit fur christliche Werte und Bibelarbeit, Gebet
Internet: keine

HELP-Center, 
35232 Dautphetal, Postfach 2163, Tel. 06466 / 7021
Fur Menschen bis 25 Jahre mit Suchtproblemen, seel.Problemen, okkulten Belastungen, Essstörungen. Audi fur
Schwangere, die ihr Kind trotz widriger Umstande austragen wollen. Internet: www.help-center-ev.de

Glaubenshof 
CYRIAXWEIMAR, 
35043 Marburg-Cyriaxweimar, Harthweg 1, Tel. 06421 / 31331
Initiative der Hohe Mark-Klinik und des Bruderhauses Tabor. Fur Menschen zwischen 18 und 60 Jahren, die nach einem Klinikaufenthalt noch Betreuung wünschen. 12 Plätze. Fur Sektenaussteiger und Menschen mit
Beziehungsproblemen /Misshandlungen. Internet: keine

WENDEPUNKTE.eV., 42555 Velbert-Langenberg, Am Bertram 2, Tel. 02052 / 92581-0. Siehe: info@wendepunkt-reha.de
28 Plätze fur Menschen mit seel.Störungen, Behinderungen, psychosozialen Problemen. Betreutes Wohnen. Alter
18-50 Jahre. Internet: www.wendepunkt-reha.de

CENACOLO, 
A-Zemendorf b.Eisenstadt, Kleinfrauenheid 8, Tel. 0043 /2626 / 5963
Nach dem Modell der Sr.Elvira geschaffene Stätte fur junge Menschen, die von den Drogen
wegkommen wollen. Intensive Gemeinschaft mit Gebet und Arbeit, marianisch geprägt. Weitere Häuser in Planung. 
Internet: www.campo-della-vita.org (italienische Sprache)

Haus WEIZENKORN e.V., 88175 Scheidegg, Allmannsried 179, Tel. 08381 / 6684
Therap.Wohngemeinschaft fur junge Leute von 18-3o Jahren mit psychosozialen Problemen, sex-Missbrauch,
Suchtverhalten. Evangelikale Einrichtung. Internet: keine


21.11.2011 - Christl.Therapeuten
DEUTSCHLAND
http://www.derberatungsfuehrer.de

http://www.c-stab.net/anbieter/regionen/379-privatpraxis-fuer-psychotherapie-heilpraktikergesetz.html

ÖSTERREICH UND SÜDTIROL
http://www.isodos.at/beratungsfuehrer/index.html

SCHWEIZ nur telefonisch erfragbar:
0041 - 44 -262 5247

2019 Pallotti Haus Freising
Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie auf OK klicken oder weiter diese Seite nutzen, sind Sie mit der Nutzung von Cookies einverstanden. Mehr dazu im Datenschutz
OK!